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Ausbaumöglichkeiten für breitbandige Infrastruktur

Regulierungsbehörde, Telekom-Branche, Energieversorger, Kommunen und andere wesentliche Stakeholder diskutierten Ausbaumöglichkeiten für breitbandige Infrastruktur

Pressemitteilung vom 17.04.2009

Am 15. April 2009 lud die Regulierungsbehörde RTR-GmbH zu einer ganztägigen Veranstaltung, bei der Kooperationsmöglichkeiten für den Ausbau breitbandiger Kommunikationsnetze diskutiert wurden.

„Wir haben bewußt einen sehr breiten Teilnehmerkreis gewählt und zusätzlich zur Telekom-Branche Energieversorgungsunternehmen, Vertreter von Gemeinden, Infrastrukturgesellschaften, Interessen­vertretungen sowie die Politik eingeladen, da es im Sinne des Wirtschaftsstandorts Österreich für einen kosteneffizienten und langfristigen Netzausbau der Zusammenarbeit von den unterschiedlichsten Stakeholdern innerhalb und außerhalb der Telekom-Branche bedarf“, beschreibt Dr. Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation, den Teilnehmerkreis der RTR-Veranstaltung.

Am Programm standen u.a. Präsentationen über die Realisierung von lokalen österreichischen und ausländischen Infrastuktur-Projekten auf Gemeindeebene, eine Podiumsdiskussion von Kooperationsmöglichkeiten im Telekom-Sektor, der Breitbandausbau und seine Bedeutung für öffentliche Anwendungen und ein Ausblick auf mögliche rechtliche Rahmenbedingungen aufgrund des neuen europäischen Richtlinienpakets.

Erörtert wurden weiters die Themenbereiche lokale versus landesweite Lösungen, auch die Option eines offenen Netzzugangs („Open Access“) verbunden mit Diskussionen über Anforderungen der wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Investitionen und die Anwendbarkeit von Kooperationen auf neue und/oder bestehende Infrastruktur.

„Wir haben dem Teilnehmerkreis angeboten, in weiterer Folge als Plattform für die unterschiedlichen Stakeholder zu fungieren, um sinnvolle Kooperationen ins Leben zu rufen und den Infrastrukturausbau zu forcieren. In einem nächsten Schritt diskutieren wir am 26. Mai  Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Finanzierung derartiger Ausbauvorhaben, wobei wir den Bogen von Finanzierungen aus dem Finanzsektor über mögliche Partnerschaften mit der öffentlichen Hand bis zur Frage der Staatlichen Beihilfen ('State Aid') spannen werden", so Serentschy.

Die Unterlagen zur Veranstaltung vom 15. April 2009 sind auf der Website der RTR-GmbH unter nachstehendem Link abrufbar: