Frauenbilder - Gegenbilder

KategorieDokumentation
ProduzentBarbara Weissenbeck - Filmwerkstatt Wien
Gesamtherstellungskosten€ 97.768,00
Fördersumme€ 25.379,00
FörderinstitutionenFERNSEHFONDS AUSTRIA, Filmfonds Wien
FernsehsenderORF (Österreichischer Rundfunk)
Länge45 Minuten
Jahr2018 (1. Antragstermin)

Die Zeit von 1890 bis 1918 war ein Höhepunkt der österreichischen Geschichte. Zahlreiche Neuerungen in Kunst, Literatur, Architektur, Musik, Psychologie, Philosophie und Gesellschaft prägten die -Wiener Moderne-. Ausschließlich Männer sind bekannt als die Wegbereiter. Die drei herausragendsten und international bekannten Maler der Wiener Moderne sind Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Egon Schiele. In dieser Epoche emanzipierten sich jedoch die Frauen zusehends. Am Aufbruch in die Moderne waren viele Künstlerinnen beteiligt, die sich trotz der schlechten Rahmenbedingungen für Frauen im Kunstbetrieb durchsetzen konnten. Dieser Film rückt die Werke und Lebensgeschichten dieser bemerkenswerten Frauen ins Licht. Künstlerinnen wie Tina Blau, die Malerin Broncia Koller-Pinell , die Designerin Emilie Louise Flöge, die Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries, die Grafikerin Lili Réthi und einige mehr. Es sind großteils persönliche Geschichten des Kampfes um Anerkennung in einer männlich dominierten Kunstszene. Der Film lässt zugleich tief in die sozialen Strukturen der damaligen Gesellschaft blicken.