Auf den Spuren des Karawankenbären - Magisches Dreiländereck

KategorieDokumentation
ProduzentdreiD.at Filmproduktion GmbH
Gesamtherstellungskosten€ 388.000,00
Fördersumme€ 77.600,00
FörderinstitutionenFERNSEHFONDS AUSTRIA, Carinthia Film Commission, Sonstige Finanzierungspartner, Sonstige Finanzierungspartner
FernsehsenderORF (Österreichischer Rundfunk), ZDF/ARTE
Länge52 Minuten
Jahr2018 (1. Antragstermin)

Auf den Spuren des Karawankenbären- Magisches Dreiländereck Nicht anders als vor 200 Jahren kann man in wilder, unberührter Einsamkeit dem Braunbären, dem letzten großen Raubtier Europas, begegnen - DEM ZEUGEN DER WILDNIS. Aus dem Süden kommend, wandert er durch eine einzigartige Vielfalt der Bergwelt. Spitzen, Grate, wilde Schluchten prägen die Karawanken und Julischen Alpen ebenso wie sanften Wiesenmatten, Almen und dunkle Wälder. Dieses noch kaum erschlossene Dreiländereck - Slowenien, Italien, Österreich - ist so reich an Zufälligkeiten, dass es dem Betrachter im Lauf der Jahreszeiten immer neue Räume erschließt und ihn in seinen Bann zieht. Dies ist die erste Wild-Life-Dokumentation über den Nord-Süd Korridor in den Süd-Ost-Alpen. Dieser Korridor ist nicht nur die Hauptroute für die Migration europäischen Raubtiere aus dem Süden, es ist die Verbindung zwischen dem Alpen-, und Mittelmeeraum. Der Bär ist die Flaggschiffspezies. Er steht an der Spitze der ökologischen Pyramide. Unter -seinem Schirm- sammeln sich alle anderen Arten - von den kleinsten Insekten und Reptilien bis zu den alpinen Raubtieren und Raubvögeln. Geht es dem -Flaggschiff- gut, geht es allen anderen Tierarten gut. In diesem Dreiländereck ist eine wahre Naturrenaissance im Gange und der Bär ist DER ZEUGE DER ARTENVIELFALT. Der rote Faden in dieser Dokumentation ist die Wanderung eines männlichen 10jährigen Bären über den Jahreslauf. In einer Doppelrolle zieht der Bär den Zuseher in seinen Bann - er ist der Held der Dokumentation und der Erforscher dieser pittoresken, noch unentdeckten Alpenregion. Um diese Wanderung reihen sich Tiergeschichten, Interaktionen mit anderen Tieren und Begegnungen mit der Zivilisation. Der Zuseher lernt ein Stück Europa aus der Sicht der Wanderung und der Abenteuer eines Bären kennen und erlebt dieses größte Raubtier nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung unserer Kulturlandschaft und Wildnis. Es ist die Geschichte einer Alpenregion, die wir zu kennen glauben. Dieser Film überrascht durch eine neue Sicht auf eine bisher vertraute Region Mitteleuropas und seine Tierwelt. Überdies ist diese Dokumentation ein Beitrag zum besseren Verständnis der Rückkehr des europäischen Braunbären. Das größte Raubtier Europas ist nicht eine Bedrohung, sondern ein Erlebnis. Er ist ein Zeuge der Naturrenaissance in Zentraleuropa.