Der Eiserne Vorhang

KategorieDokumentation
ProduzentMartina Hechenberger - MINAPictures
Gesamtherstellungskosten€ 172.602,00
Fördersumme€ 34.520,00
FörderinstitutionenFERNSEHFONDS AUSTRIA, Land Niederösterreich, Land Oberösterreich, Sonstige Finanzierungspartner
KoproduzentThomas Hackl
FernsehsenderORF (Österreichischer Rundfunk)
Länge2 x 2x45 Minuten
Jahr2019 (1. Antragstermin)

Diese zweiteilige Dokumentation zeigt die Geschichte des Eisernen Vorhanges, vom Aufbau bis zu seinem Fall. Nur wenige erinnern sich an das geteilte Europa von 1945 bis 1989. Kaum jemand kennt noch die Situation am Eisernen Vorhang - nur jene die unmittelbar betroffen waren, Menschen die im Grenzgebiet lebten und jene, die Familie oder Freunde im ehemaligen Ostblock hatten. Alles begann mit der Trennung Europas in Ost und West. Es entstand eine insgesamt ca. 8500 km lange undurchdringbare Anlage mit Stacheldraht, Elektrozäunen und Minenfeldern, davon verliefen rund 1300km rund um Österreich. Tausende Menschen starben bei Fluchtversuchen und Unfällen, aber auch durch zahlreiche Selbstmorde der Grenzsoldaten. Die Menschen in den Grenzregionen auf beiden Seiten erlebten eine Zeit der ständigen Bedrohung, Isolation und Observierung. Hoffnung auf Änderung der politischen Situation gab es erstmals 1956 in Ungarn, der Aufstand wurde jedoch blutig niedergeschlagen. Auch der Prager Frühling endete durch die Gewalt der sowjetischen Truppen. Tausende flüchteten abermals nach Österreich. Alle Hoffnung auf eine Öffnung des Eisernen Vorhanges schwand für lange Zeit und die Todeszone wurde noch verschärft. 1989 begann in Ungarn die Öffnung und tausende DDR-Bürger flüchteten über Österreich in die Freiheit der BRD. Das war der Beginn vom Ende des Eisernen Vorhanges. Er trennte Länder und Menschen bis zum Zusammenbruch eines für die Ewigkeit gedachten Systems.