Der Rest ist Österreich

KategorieDokumentation
ProduzentPAMMER FILM GmbH
Gesamtherstellungskosten€ 99.869,51
Fördersumme€ 19.950,00
FörderinstitutionenFERNSEHFONDS AUSTRIA, Land Niederösterreich, Land Kärnten, Sonstige Finanzierungspartner
FernsehsenderORF (Österreichischer Rundfunk)
Länge2 x 2x45 Minuten
Jahr2019 (1. Antragstermin)

Der Friedensschluss nach dem ersten Weltkrieg erfolgte durch die sog. Pariser Vororteverträge von Versailles, Saint-Germain, Neuilly, Trianon und Sèvres. Die Friedensverhandlungen stützten sich im Wesentlichen auf das -Vierzehn-Punkte-Programm- des amerikanischen Präsidenten Wilson, in dem dieser das nationale Selbstbestimmungsrecht der Völker gefordert hatte. Nach Wilson sollten die einzelnen Volksgruppen bzw. Nationalitäten, so sie dies wünschten, künftig einen eigenen Staat erhalten. Die Hoffnungen der besiegten Mächte, dieses Selbstbestimmungsrecht auch für sich selbst geltend zu machen, schlugen jedoch fehl. Wie auch das Deutschland hatte Österreich große territoriale Verluste zu verzeichnen und konnte seine Forderung, alle Deutschsprachigen der ehemaligen Habsburgermonarchie in der neu gegründeten Republik zu vereinen, nicht verwirklichen. Während Südkärnten und das Burgenland nach konfliktreichen Auseinandersetzungen an Österreich gingen, mussten andere größtenteils deutschsprachige Gebiete - wie Südtirol, das Kanaltal, die Südsteiermark, das südlich der Karawanken gelegene Mießtal und Deutschböhmen, Süpdmährens und Teile Schlesiens - abgetreten werden. Von den 10 Millionen deutschsprachigen BewohnerInnen verblieben aufgrund des am 16. Juli 1920 förmlich in Kraft getretenen Vertrags von Saint-Germain nur 6,5 Millionen in Österreich. TEIL 1: Gebiete im Süden-behandelt die Gebiete Südtirol, Untersteiermark, Seeland, das Mießtal und Unterdrauburg. TEIL 2: Gebiete im Norden-behandelt die Gebiete Südmähren, Deutschböhmen und das Sudetenland.