FAQ - ZIS

Ab wann gilt ein Raster als versorgt?

Für Festnetze werden für jede Rasterzelle Informationen zu der Anzahl der technischen Anschlüsse (unabhängig davon, ob Kundinnen und Kunden angeschlossen sind oder nicht) erfasst. Es soll damit das unmittelbar umsetzbare Potential der vorhandenen Infrastruktur erhoben werden. Darunter sind zu verstehen:

  1. Anschlüsse, die physisch bis zu den jeweiligen Haushalten reichen und für die Gesamtzahl an Haushalten auf der Liegenschaft vorbereitet sind oder
  2. Anschlüsse, die physisch bis zur Grundstücksgrenze reichen und die für die Gesamtzahl an Haushalten auf der Liegenschaft vorbereitet sind oder
  3. sofern ein Kabel an der Liegenschaft vorbeiführt, welches ausreichende Kapazitäten für die Gesamtzahl an Haushalten auf der angrenzenden Liegenschaft aufweist, gelten diese Liegenschaften als versorgt (unter angrenzend wird eine Entfernung oder Radius von max. 50m verstanden).

Somit gilt für Festnetze eine Rasterfläche als versorgt, sobald sich darin ein Endpunkt oder Zugangspunkt einer Netzinfrastruktur (z.B. Glasfaserleitung) befindet (Anzahl =1).