Bescheid der TKK vom 30.07.2001

TKK
30. 07. 2001
Konzessionen
Sprachtelefonie - Festnetz
VarTec Telekom Deutschland GmbH
K 15/01-7


Die Telekom-Control-Kommission hat durch Dr. Eckhard Hermann als Vorsitzenden sowie durch Dkfm. Dr. Oskar Grünwald und DI Peter Knezu als weitere Mitglieder über Antrag der VarTec Telekom Deutschland GmbH mit dem Sitz in D-60486 Frankfurt am Main, Sollmstraße 22-26, (HRB-Nr: 46041), vertreten durch Schönherr Barfuss Torggler & Partner, Rechtsanwälte in 1010 Wien, Tuchlauben 13, in der Sitzung vom 30. Juli 2001 einstimmig beschlossen:

I. Spruch


1) Gem. § 15 des Bundesgesetzes betreffend die Telekommunikation, BGBl I Nr. 100/97 idF BGBl I Nr. 32/2001 (Telekommunikationsgesetz-TKG) wird der VarTec Telekom Deutschland GmbH eine Konzession für

      das Erbringen des öffentlichen Sprachtelefondienstes mittels eines selbst betriebenen festen Telekommunikationsnetzes (§ 14 Abs 2 Z 1 TKG)

      erteilt.

      Die Konzession wird unbefristet für das gesamte Bundesgebiet erteilt. Sie wird rechtswirksam mit Zustellung dieses Bescheides.

2) Gemäß § 17 Abs 1 TKG iVm Abschnitt 2 Punkt C Z 1 Telekommunikationsgebührenverordnung wird die Gebühr für die der Antragstellerin erteilte Konzession für das Erbringen des öffentlichen Sprachtelefondienstes mittels eines selbst betriebenen festen Telekommunikationsnetzes mit ATS 70.000.- (in Worten siebzigtausend) (Euro 5087,10) bestimmt.

      Der Gesamtbetrag in Höhe von ATS 70.000.- (Euro 5087,10) ist binnen 14 Tagen mittels beiliegendem Zahlschein auf das PSK-Konto der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, BLZ 60000, Konto-Nr. 9663936, zu überweisen.

3) Gemäß § 15 Abs 6 TKG wird die Konzession unter folgenden Auflagen erteilt:

a) Sämtliche den Konzessionsinhaber betreffende Eintragungen in das Firmenbuch sind binnen 14 Tagen ab Eintragung unter Vorlage eines beglaubigten Firmenbuchauszuges der Regulierungsbehörde anzuzeigen. Der Konzessionsinhaber hat weiters alle sich nicht aus dem Firmenbuch ergebenden wesentlichen Änderungen der Eigentumsverhältnisse der Regulierungsbehörde anzuzeigen. Ebenso hat der Konzessionsinhaber die Eröffnung eines Konkurs- oder Ausgleichsverfahrens über sein Vermögen sowie die Ablehnung eines ihn betreffenden Antrages auf Konkurseröffnung mangels eines zur Kostendeckung voraussichtlich hinreichenden Vermögens unverzüglich der Regulierungsbehörde anzuzeigen.

b) Der Dienst ist bei sonstigem Erlöschen der Konzession bis spätestens 1.5.2002 öffentlich anzubieten.

c) Die Aufnahme des Dienstes ist anzuzeigen.