Bescheid der TKK vom 20.01.2003

TKK
20. 01. 2003
Konzessionen
Sprachtelefonie - Festnetz
Yellow Access Operating Services AG
K 15/02


K 15/02-2


BESCHEID


Die Telekom-Control-Kommission hat durch Dr. Eckhard Hermann als Vorsitzenden sowie durch Dr. Erhard Fürst und Univ. Prof. DI Dr. Gottfried Magerl als weitere Mitglieder über Antrag der Yellow Access Operating Services AG mit dem Sitz in CH-8048 Zürich, Fuchsiastrasse 14, (Firmen-Nr: CH-400.3.008.103-9), in der Sitzung vom 20. Jänner 2003 einstimmig beschlossen:

I. Spruch

1) Gem. § 15 des Bundesgesetzes betreffend die Telekommunikation, BGBl I Nr. 100/97 idF BGBl I Nr. 134/2002 (Telekommunikationsgesetz-TKG) wird der Yellow Access Operating Services AG eine Konzession für

      das Erbringen des öffentlichen Sprachtelefondienstes mittels eines selbst betriebenen festen Telekommunikationsnetzes (§ 14 Abs 2 Z 1 TKG)

      erteilt.

      Die Konzession wird unbefristet für das gesamte Bundesgebiet erteilt. Sie wird rechtswirksam mit Zustellung dieses Bescheides.

2) Gemäß § 17 Abs 1 TKG iVm § 1 iVm Abschnitt 2 Punkt C Z 1 Telekommunikationsgebührenverordnung wird die Gebühr für die der Antragstellerin erteilte Konzession für das Erbringen des öffentlichen Sprachtelefondienstes mittels eines selbst betriebenen festen Telekommunikationsnetzes mit Euro 5087,10 bestimmt.

      Der Gesamtbetrag in Höhe von Euro 5087,10 ist binnen 14 Tagen mittels beiliegendem Zahlschein auf das PSK-Konto der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, BLZ 60000, Konto-Nr. 9663936, zu überweisen.

3) Gemäß § 15 Abs 6 TKG wird die Konzession unter folgenden Auflagen erteilt:

a) Sämtliche den Konzessionsinhaber betreffende Eintragungen in das Firmenbuch sind binnen 14 Tagen ab Eintragung unter Vorlage eines beglaubigten Firmenbuchauszuges der Regulierungsbehörde anzuzeigen. Der Konzessionsinhaber hat weiters alle sich nicht aus dem Firmenbuch ergebenden wesentlichen Änderungen der Eigentumsverhältnisse der Regulierungsbehörde anzuzeigen. Ebenso hat der Konzessionsinhaber die Eröffnung eines Konkurs- oder Ausgleichsverfahrens über sein Vermögen sowie die Ablehnung eines ihn betreffenden Antrages auf Konkurseröffnung mangels eines zur Kostendeckung voraussichtlich hinreichenden Vermögens unverzüglich der Regulierungsbehörde anzuzeigen.

b) Der Dienst ist bei sonstigem Erlöschen der Konzession bis spätestens 1.11.2003 öffentlich anzubieten.

c) Die Aufnahme des Dienstes ist anzuzeigen.