Präambel

Johannes Gungl wurde für das Jahr 2018 zum Vorsitzenden von BEREC gewählt. Er folgt in dieser Funktion Sebastien Soriano, dem Geschäftsführer der französischen Regulierungsbehörde ARCEP. Nachdem jede Präsidentschaft eine dreijährige Übernahme von Aufgaben vorsieht (ein Jahr Incoming Chair, ein Jahr Chair und ein Jahr Outgoing Chair), hat Johannes Gungl bereits im Jahr 2017 Aufgaben im Rahmen seiner BEREC-Präsidentschaft übernommen, wie z.B. die Personalverantwortung für die 28 Angestellten des BEREC Office in Riga. Im Jahr 2018 übernimmt Johannes Gungl nun die Rolle des BEREC-Vorsitzenden.

Die Position als BEREC-Vorsitzender bringt nicht nur international wichtige Aufgaben mit sich, die Auswirkungen sind auch für den nationalen Telekommunikationsmarkt spürbar. Von ganz besonderer Wichtigkeit ist Johannes Gungl die Überarbeitung des Rechtsrahmens sowie das Vorantreiben der Harmonisierung des europäischen Telekommunikationsmarktes. Diese Ausrichtung kommt natürlich vor allem den österreichischen Unternehmen zu Gute. Des Weiteren profitiert der österreichische Markt von der Erarbeitung und Verabschiedung von unterschiedlichen Positionspapieren, die auch die Bedürfnisse des österreichischen Marktes widerspiegeln. Johannes Gungl hat sich außerdem dazu entschieden, einen besonderen Schwerpunkt auf das Themengebiet 5G zu legen. Generell gibt diese internationale Involvierung der RTR die Möglichkeit, national schnell auf Veränderung zu reagieren und regulatorisch relevante Schritte zu setzen. Außerdem kann die RTR aktiv mitgestalten. Der österreichische Markt hat die Möglichkeit, seine Themen bei der RTR zu deponieren und die RTR trägt relevante Themen auch nach Europa. In diesem Sinn versteht sich die RTR als Schnittstelle zwischen nationalen und internationalen Anliegen.

Johannes Gungl und sein Team freuen sich auf dieses spannende Jahr der BEREC-Präsidentschaft 2018.