FAQ - Medien

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Kann bei Rundfunk-Sendeanlagen Elektrosmog auftreten?

Der Begriff "Elektrosmog" bezieht sich auf die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung. Die fachlich sehr kontroversiell geführte Debatte über elektromagnetische Strahlungen ist nicht neu, sie entstand in den vergangenen Jahren in Verbindung mit der Errichtung von Sendeanlagen für die Mobiltelefonie, mit dem Betrieb der Mobiltelefone selbst, aber auch in Verbindung mit Rundfunk-Sendeanlagen. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass allfällige Risken der elekromagnetischen Strahlung von der Sendeleistung, der Distanz zum Sender und der Dauer der Anwesenheit in einem elektromagnetischen Feld abhängig sind. Vereinfacht gilt: Je weiter die Entfernung zum Sendestandort, desto unwahrscheinlicher sind gesundheitliche Auswirkungen. Laut WHO sind mögliche Risken ab einer ganztägigen (24 h) Feldeinwirkung von 0,2W/m2 nicht auszuschließen. Auch die ÖNORM S 1120 sieht Belastungsgrenzwerte vor.

 

Das Telekommunikationsgesetz 2003 trägt bei Errichtung und Betrieb von Funkanlagen den Schutz des Lebens und der Gesundheit auf (§ 73 Abs. 2 TKG 2003).

 

Zuständiges Ministerium ist das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik: http://www.bmvit.gv.at.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.who.int/en

http://www.icnirp.org