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  • Bereich
    FERNSEHFONDS AUSTRIA
  • Datum
    17.06.2013

FERNSEHFONDS AUSTRIA vergibt mehr als 5,8 Mio. Euro für 21 Fernsehfilmprojekte: Fördervolumen 2013 beinahe ausgeschöpft

Der FERNSEHFONDS AUSTRIA, die größte Förderstelle für Fernsehproduktionen im gesamten deutschsprachigen Raum, hat schon beim zweiten Antragstermin 2013 das vorhandene Förderbudget beinahe ausgegeben. „Die Ursache liegt einerseits in den höheren Herstellungskosten und andererseits in der Zurückhaltung der öffentlich-rechtlichen und der privaten Fernsehveranstalter bei der Mitfinanzierung von Fernseh­produktionen“, kommentiert Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Medien und zuständig für die Mittelvergabe aus dem FERNSEHFONDS AUSTRIA, die Förderentscheidungen.

So hat der FERNSEHFONDS AUSTRIA 34 der im April 2013 eingereichten Fernsehfilmprojekte auf das Vorliegen der Förderkriterien überprüft und für 21 positive Förderentscheidungen getroffen. „Die 21 förderungswürdigen Fernsehfilmprojekte erhalten exakt 5.850.180,- Euro. Damit haben wir zur Jahresmitte bereits mehr als 12 Mio. Euro aus dem Fördertopf des FERNSEHFONDS AUSTRIA vergeben. Damit ist der Fördertopf fast leer“, informiert Grinschgl. „Die Fördermittel verteilen sich auf neun Fernsehfilme, 11 Dokumentationen und eine Serie. Beteiligte Fernsehsender sind unter anderem der ORF, Servus TV, Puls4, ARTE, 3sat, ATV, SWR, ZDF, BR, Sat1, BBC und dieses Mal sogar das kanadische Fernsehen CBC“, so Grinschgl weiter.

Rund 4,6 Mio. Euro gehen an 9 Fernsehfilme


Das beim 2. Antragstermin mit 800.000 Euro größte Stück des Förderkuchens erhält „Sarajevo“ der DOR Film. Der Spielfilm setzt sich mit den Hintergründen des Attentats auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie auseinander. „Clara Immerwahr“ der MR-Film zeigt das Leben einer Naturwissenschaftlerin, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Forschungs­arbeiten nur unbezahlt mitwirken durfte. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen und für Frieden ein und beging aus Protest gegen die Giftgasforschung ihres Mannes für den 1. Weltkrieg Selbstmord. Diese Produktion erhielt 775.000 Euro.

Weitere bei diesem Antragstermin geförderte Fernsehfilme sind „Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“ der EPO – Film, „Die Seelen im Feuer“ der ECLYPSE, „Der Clan. Die Geschichte der Familie Wagner“ der MONA Film, „Alles Fleisch ist Gras“ von ALLEGRO Film, „Rosaria“ der FILM27, „Der Tote vom Bodensee“ der Graf Filmproduktion sowie „Die verbotene Frau“ (Mittelaufstockung) der Aichholzer Film.

Mit über 700.000 Euro wurden 11 Dokumentationen gefördert


„Das inhaltliche Spektrum der geförderten Dokumentationen war auch bei diesem Antragstermin wieder sehr breit und reicht von der Reality-Doku bis zur Hommage an eine österreichische Künstlerin“, gibt Grinschgl einen Einblick in die Vielfalt der geförderten Projekte.

Förderzusagen erhielten zwei Folgen von „Stonehenge – The true Story at last“ und die UNIVERSUM-Dokumentation „Rund um den Ötscher – Wildes Land am Rand der Alpen“ – beide Interspot, der Dreiteiler „Der Sturm auf die Berge – 150 Jahre Alpengeschichte mit Reinhold Messner“ und „Die Mätressen des Wiener Kongresses“ – beide MAKIDO Filmproduktion, drei Folgen von „Streifzüge durch Wien“ der Thomas Rilk Filmproduktion sowie die drei Produktionen der EPO-Film „Peter Roseggers Waldheimat“, „Erika Pluhar – die Stimme“ und „Hoch Hinaus“ über die Eröffnung des höchsten Gebäudes in Österreich im Oktober 2013.

Gefördert wurden weiters 10 Folgen von „Pfusch am Bau VII“ der ON-MEDIA, „Eros, Tod und die Musik – Das Phänomen der Berührung durch Musik“ der VERMEER-FILM und zwei Folgen von „Joschi und die Stars – Die Serie“ der Fischer Film.

„The Team“ von SUPERFILM, die einzige Serie, die beim 2. Antragstermin eingereicht wurde, erhielt eine Förderzusage von 500.000 Euro.

Weitere Informationen über geförderte Fernsehfilmprojekte des FERNSEHFONDS AUSTRIA sowie die Antragstermine 2013 sind auf der Website der RTR-GmbH unter dem Link http://www.fernsehfonds.at abrufbar.