• Bereich
    Fernsehfonds Austria
  • Datum
    31.03.2017

Fernsehfonds Austria entscheidet über eingereichte Projekte: 32 Filmproduktionen erhalten insgesamt knapp 8.700.000 Euro

Zum 1. Antragstermin des Fernsehfonds Austria, der am 16. Jänner 2017 endete, wurden 40 Fernsehfilmprojekte eingereicht. 32 Projekte entsprachen den Förderkriterien und erhielten Förderungen von insgesamt 8.681.272 Euro. „Sechs Fernsehfilme werden mit insgesamt 3.942.130 Euro gefördert, die 13. Staffel der beliebten Krimiserie Soko Donau mit 2.854.318 Euro und 25 Dokumentationen mit in Summe 1.884.824 Euro”, gibt Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Medien und zuständig für den Fernsehfonds Austria, bekannt.

„Unter den 25 Dokumentationen, die der Fernsehfonds Austria beim 1. Antragstermin gefördert hat, möchte ich – pars pro toto – die Dokumentation ‚Maria Theresia – Die Schwiegermutter Europas‘ herausgreifen, die von der Interspot Film-Gesellschaft hergestellt worden ist. Dies ist eine Darstellung der österreichischen, ja der europäischen Geschichte aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Durch die ‚politische‘ Verheiratung vieler ihrer Töchter in andere Länder hat sie zu einer jahrzehntelangen Dominanz der Habsburger in halb Europa beigetragen. Neu ist in dieser wissenschaftlich begleiteten Dokumentation, dass Maria Theresia in den letzten Jahren ihrer Regentschaft ziemlich depressiv – heute könnte man sagen Burn-Out-gefährdet – gewesen ist”, führt Grinschgl aus.

Detaillierte Informationen zur 1. Förderentscheidung aus 2017 sind unter dem Link www.rtr.at/de/ffat/Entsch2017 veröffentlicht.

Für die zwei weiteren Antragstermine, die am 2. Mai und am 5. September enden, stehen noch rund 4 Mio. Euro Fördermittel aus dem Fernsehfonds Austria zur Verfügung.

Doku über Maria Theresia: Erstausstrahlung am 2. Mai 2017 auf ORF 2


In der österreichischen Geschichte steht das Jahr 2017 ganz im Zeichen des 300. Geburtstages von Maria Theresia. Die vom Fernsehfonds Austria geförderte Dokumentation über Maria Theresia wird am 2. Mai um 21.05 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt. Unter den finanzierenden Rundfunk-Veranstaltern sind auch ARTE, das ZDF sowie das tschechische Fernsehen vertreten. „Dass diese Dokumentation auch ein klarer Kandidat für weitere Verkäufe in andere europäische Länder ist, kann man daran erkennen, dass der Vertriebspartner der Interspot, nämlich die ORF-Enterprise, diese Dokumentation bereits in der kommenden Woche auf der MIP-TV in Cannes anderen Rundfunkveranstaltern anbieten wird”, informiert Grinschgl.

Über den Fernsehfonds Austria


Der Fernsehfonds Austria, eingerichtet bei der RTR, ist die größte Förderstelle für Fernsehproduktionen in Österreich. Gefördert wird die Herstellung von Fernsehfilmen, -serien und -dokumentationen mit einem klar erkennbaren wirtschaftlichen Österreichbezug von Produktionsunternehmen mit einer Betriebsstätte oder Zweigniederlassung in Österreich. Das jährlich von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Budget beträgt 13,5 Mio. Euro. Weitere Informationen über den Fernsehfonds Austria sind unter dem Link www.fernsehfonds.at abrufbar.