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    03/2023
  • Datum
    28.06.2023

Feierlicher Moment in Budapest: Frequenz-Vereinbarung zum Ausbau von Digitalradio DAB+ im Osteuropa-Raum unterzeichnet

Abschluss vierjähriger Beratungen zur DAB+ Frequenzplanung von sieben Nachbarländern

Vertreter der sieben unterzeichnenden Länder Österreich, Ungarn, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Serbien und Rumänien. Aus dem RTR Rundfunk Frequenzmanagement Peter Reindl (Leiter, stehend, 3.v.r) und Axel Baier (sitzend, 1.v.r.) © NMHH Ungarn

Am 12. und 13. Juni fand bei der ungarischen Medienregulierungsbehörde NMHH in Budapest das Abschlusstreffen einer Arbeitsgruppe von Medienregulierungs- und Frequenzplanungs-Einrichtungen aus sieben Ländern des östlichen Europas mit der feierlichen Unterzeichnung einer Vereinbarung über die Nutzung der DAB+ Frequenzen im gemeinsamen Frequenzplanungsraum statt. An der Arbeitsgruppe nahmen Österreich, Ungarn, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Serbien und Rumänien teil. Vorangegangen waren vier Jahre intensiver Frequenzplanungs-Arbeit, die ihren Auftakt im Oktober 2019 in Wien erlebte. Bei RTR und KommAustria lag die Zuständigkeit in der Abteilung Rundfunk-Frequenzmanagement. Deren Leiter DI Peter Reindl und Mitarbeiter DI Axel Baier vertraten uns in Budapest.

Das nun geschlossene Arbeitsabkommen ermöglicht den Verwaltungen die Ausschreibung neuer oder zusätzlicher DAB+ Multiplexbedeckungen, indem technische Referenzparameter für zukünftige DAB+ Sendeanlagen vereinbart wurden. So sind gegenseitige Störungen durch Überreichweiten über Landesgrenzen hinweg ausgeschlossen. Nach dem Auftakt in Wien, mussten alle folgenden acht Koordinierungstreffen wegen der Covid Pandemie online abgehalten werden. Für alle Beteiligten war es daher ein besonderes Highlight, den Abschluss der gemeinsamen Arbeit und die Unterzeichnung der Vereinbarung noch einmal in einem persönlichen Zusammentreffen in Budapest erleben zu können.

Rundfunk-Frequenzplanung kann fast ausschließlich nur in Abstimmung mit den Verwaltungen von Nachbarländern erfolgen. Die Frequenzplaner schließen so aus ihrer Arbeit zahlreiche internationale Kontakte, die sie oftmals ein Berufsleben lang begleiten.


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