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  • Newsletter
    01/2026
  • Datum
    10.04.2026

AI is eating in the world! ...

(Klaus M. Steinmaurer)

Wieder einmal auf Fact Finding Mission unterwegs auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona 2026. Wie jedes Jahr darf ich auch heuer in unserem ersten Newsletter des Jahres 2026 von unserem Besuch am MWC berichten und unsere Eindrücke zusammenfassen. Wir, das sind Stefan Felder und ich. Heuer war das Programm so dicht, dass wir teilweise jeder für sich die Termine wahrnehmen mussten. Bei mir war ein wenig meine Funktion als Vice Chair von BEREC, dem Board of European Regulators for Electronic Communications, Schuld daran. Dazu unten noch genauer.

Aber beginnen wir von vorne. Gott sei Dank haben wir unsere Anreise schon am Sonntag Nachmittag geplant. Das hat am Montag in der Früh einen stressfreien Start erlaubt.

Gleich am Vormittag haben wir uns gemeinsam mit Franz Ziegelwanger aus dem BMWKMS und mit Stefan Vouk, Telekomreferent im Kabinett unseres Herrn Vizekanzlers, den gefühlt größten Messestand vorgenommen, den von Huawei. Wobei „Messestand“ eine Untertreibung ist, denn das Ausstellungsareal dieses Anbieters erstreckte sich über eine ganze Halle.

Nach einem Austausch zu aktuellen Themen im Bereich Telekom und Sicherheit hatten wir die Möglichkeit, zumindest einige Neuigkeiten im Bereich Netzwerkinfrastruktur zu erfahren. Auch zum Thema 6G gab es da Neues zu sehen, wobei wir davon ausgehen, dass zu diesem Thema erst in den kommenden Jahren more to come zu erwarten ist. Neben der Infrastruktur gab es dann auch wieder jede Menge Use Cases, wobei nicht jeder für sich die Megainnovation darstellt, aber alles zusammen schon ein sehr beeindruckendes Ecosystem ergibt, das uns einen kurzen Blick in die Zukunft eröffnete. Und da bin ich schon bei meinem einleitenden Zitat. „AI eats up the world!“ – was so viel heißt wie: AI ist omnipräsent und steckt überall drinnen, auch wo man es nicht mehr erwartet. AI ist viel mehr als LLM, generic oder agentic, AI ist mittlerweile mitten in unserem Alltag in einer technologiegetriebenen Welt angekommen und wird dort auch bleiben. AI ist zu einer Art Betriebssystem geworden, ohne das nichts mehr geht. Darum reden wir auch nicht mehr über AI selbst, so wie in den letzten zwei Jahren, sondern über das, was mit AI alles möglich ist.

Was beim Besuch des Huawei Standes so als erster Eindruck hängen geblieben ist, zog sich durch den gesamten Kongress und über alle Aussteller. Vom kleinen österreichischen Startup in der Halle 7 bis zu den milliardenschweren Netzbetreibern und Herstellern, asiatischen Consumer Electronics Konzernen und US-Plattformriesen in Halle 3 und 2 oder eben auch Huawei in Halle 1.

Was wir dabei auch gemerkt haben, ist, dass die Bedeutung der Infrastruktur wieder ins Zentrum der Betrachtung rückt. Denn irgendwie müssen ja die ganzen Segnungen von AI auch zu den Menschen gebracht werden und, das ist jetzt neu, auch hinauf in die Cloud, wo Daten und Applikationen mit AI dann ihren Nutzen stiften können.

Konkret lautet heute die Devise: Upload ist das neue Download. Stellen Sie sich doch vor, was das für die Netze der Zukunft bedeutet, wenn alle mit ihren Smart-Brillen durch die Welt laufen und permanent Informationen hoch in die Cloud schicken, dort Agenten aktiv werden, diese Agenten untereinander wieder Informationen austauschen und dann ihre Erkenntnisse als Service zurück zu den Brillenträger:innen schicken. Oder zu deren vernetzten Autos. Da stoßen die Netze, wie wir sie kennen, schnell an ihre Grenzen. Spätestens mit 6G muss daher eine ganz neue Netzkonfiguration her, sonst können wir uns 6G sparen. Damit das in den Netzen der Zukunft funktioniert, wird es ganz viele Agenten geben, die alles regeln. Aber dazu, wie das genau aussieht, werden wir wahrscheinlich am besten zum MWC 2027 fahren und wieder auf FFM gehen. Jetzt aber weiter zu unseren diesjährigen Aktivitäten. Unser nächster Termin, den wir ebenfalls gemeinsam mit unseren Kollegen aus dem Ministerium machten, war Amazon LEO. Achtung, das ist nicht irgendein neues Kindle-Device von Amazon, sondern die Space Division des Konzerns. LEO steht für Low Earth Orbit, also jenem erdnahen Bereich im Weltraum, wo sich auch die Starlink Satelliten von Elon Musk tummeln.

Und da sind wir schon bei der zweiten großen Zukunftsfrage, die neben AI für alle weiteren Entwicklungen, wie wir in Zukunft unsere Welt gestalten, von entscheidender Bedeutung sein wird. Hat Satellitenkommunikation das Potenzial für die terrestrischen Kommunikationsnetze, das zu werden, was die Digitalfotografie für Kodak zu Beginn dieses Jahrtausends war? Viele meinen immer noch, dass der Satellit halt gut ist für Gegenden mit weißen Flecken und verirrten Bergsteigern, aber sonst die bekannten Technologien auf ewig weiter ihre Dienste erbringen werden. Unterhalten wir uns dazu vielleicht in ein paar Jahren, wenn Herr Musk und Herr Bezos festlegen, wer zu was Zugang bekommt und nicht mehr staatliche Behörden darüber wachen, dass alle den gleichen Zugang bekommen. Das ist jetzt vielleicht etwas überzogen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Wenn man mit den Anbietern spricht, das Potenzial ist da. Kein vernünftiger Mensch schießt 20 oder mehr Milliarden Kapital in den Orbit, um dann ausschließlich White Spots mit ein paar Kunden zu versorgen. Das haben auch die Damen und Herren von Amazon gar nicht erst dementiert. Auch Satellitenbetreiber haben das berechtigte Ziel, den Massenmarkt zu erobern. Technisch hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan und diese globalen Netze konnten aus Sicht der Nachfrager wahrscheinlich heute in fast allen Bereichen mithalten.

Es macht also Sinn, diesen Bereich nicht als Nische abzutun, sondern aktiv zu monitoren und gegebenenfalls auch bestehende FTTH-Strategien zu überdenken. Ein Europa, das wettbewerbsfähig bleiben oder besser wieder werden möchte, muss bereit sein für technologische Entwicklungen, die vielleicht heute so noch nicht als marktrelevant wahrgenommen werden. Regulierung und Gesetzgebung sollten hier flexibel und technologieoffen gestaltet werden. Der DNA, auf den wir später noch genauer eingehen werden, ist da eine Chance, die es zu nutzen gilt und wo wir uns nicht in Details verfangen sollten. Das Bestreben, das MSS-Spektrum zu harmonisieren und europäisch zu verwalten, ist sicher ein guter Ansatz. Wo überall Satelliten bereits heute in der Kommunikation eine Rolle spielen, konnten wir in einem kurzen Business Meeting mit GoGo am Nachmittag des ersten Tages in Erfahrung bringen. GoGo ist ein weltweit tätiger Anbieter von satellitenbasierten Kommunikationsdiensten, der vornehmlich die Nische von Privatflugzeugen abdeckt und der auch seine Kommunikationsdienste in Österreich angemeldet hat.

Den Abschluss des ersten Tages bildete ein Meeting mit der Deutschen Telekom und den Vertretern von Magenta. Wesentliche Themen waren der Markt in Österreich und Europa, vergangene und aktuelle Herausforderungen und DNA. Es ist immer auch eine gute Möglichkeit, sich in Barcelona mit relevanten Stakeholdern über wesentliche Entwicklungen technischer, ökonomischer oder rechtlicher Natur auszutauschen. Vor allem wenn dies im Kontrast zu den uns alle betreffenden technologischen Entwicklungen steht, die ja auf dieser Messe omnipräsent sind.

Das war aber noch nicht das Ende des Arbeitstages. Während Stefan noch einen bilateralen Termin am Abend wahrnahm, durfte ich unter anderem gemeinsam mit meinem Kollegen aus Italien an einem Abendessen mit dem neu gewählten Rapporteur für den Digital Networks Act, MEP Michal Kobosko aus Polen, teilnehmen. Wir konnten dabei die Möglichkeit nutzen, uns über Relevanz und Ziele dieses neuen Rechtsaktes zu unterhalten und Erfahrungen austauschen. Ob der vielen Themen, die es zu besprechen gab, verging der Abend wie im Fluge.

Zum Schlafen blieb auch sonst nicht viel Zeit, denn schon kurz nach acht Uhr startete der Dienstag gleich am Morgen mit einem Treffen zwischen BEREC und unserem US Pendant FCC mit seinem Chairman Brenden Carr. Das war ein smartes Gespräch! Wenn wir uns hier die Gedanken zum Thema Frequenzen und Satelliten aus Sicht der US-Administration anhörten, war alles, was wir am Vortag dazu von Unternehmensseite gehört hatten, natürlich noch klarer. Und so, wie es aussieht, sehen die USA zumindest die ITU noch als wichtige internationale Organisation an.

Von der FCC ging’s dann gleich weiter zur GSMA und ihrem traditionellen Roundtable. Zentrales Thema DNA. Die Industrie hat sich von dem Entwurf offenbar mehr erhofft und ist nun etwas enttäuscht. Es wird auch in Frage gestellt, ob es dann überhaupt Sinn macht, einen neuen Rechtsrahmen auszuverhandeln, wenn sowieso nicht viel anders wird. Wie groß hier die Wahrnehmungsunterschiede sind, wird sehr deutlich, wenn auf der anderen Seite die Kommission von einem New Deal spricht. Als BEREC sind wir da ein wenig dazwischen. Revolution ist es sicher keine, eher eine sanfte Weiterentwicklung. An der einen oder anderen Stelle vielleicht zu sanft und an einigen Stellen eventuell zu unklar. Aber wir stehen auch erst am Anfang des Verhandlungsprozesses. Ein besonders von den Unternehmen vorgebrachtes Argument ist, dass man in allen vorangehenden Studien und White Papers immer betont hat, dass es darum gehen muss, die Bürokratie schlanker und moderner zu machen, Unklarheiten auszuräumen und Entscheidungen zu beschleunigen. Alles zusammen sollte sich Investitionen durch den neuen Act wieder mehr auszahlen. Reporting sollte eingedämmt werden – hier gibt es zumindest Ansätze; Open Internet Regulation sollte Investitionen nicht weiter verhindern und alles, was überholt ist, sollte „rausfliegen“. Die Open Internet Regulation betreffend stellte ich zur Diskussion, dass diese oft von der Industrie als Ausrede gebraucht wird, um Investitionen, die sie gar nicht machen will, als nicht machbar hinzustellen. Aber sicher ist: Es ist an der Zeit zu prüfen, wie hier neue Geschäftsmodelle Platz finden, ohne dass notwendigerweise der Kern ausgehöhlt wird. Es sind immerhin schon mehr als 10 Jahre her und bei der in der Zwischenzeit erfolgten technologischen Entwicklung könnte es notwendig sein, die eine oder andere Regelung anzupassen. Es braucht neben der Klarheit, was geht und was nicht, vor allem Rechtssicherheit, die gewährleistet, dass einmal getroffene Entscheidungen nicht von jedem anderen Gericht, ohne, dass sich der Grundsachverhalt ändert, wieder aufgehoben werden. Da liegt noch einiges an Arbeit vor uns. Das exakt Gleiche würde ich zum Thema Sektordatenschutz sagen. Auch hier hat sich am Markt, aber auch in der Gesetzgebung sehr viel getan. Mut, hier offen auf neue Ideen zuzugehen, sie gemeinsam zu diskutieren und sie dann umzusetzen, sollte hier für uns als Regulierer, aber auch für Regierungen und Konsument:innen ganz oben auf der Skillsliste stehen.

Um einen Einblick in die Produktwelt zu bekommen, haben sich Stefan und ich wie jedes Jahr zumindest ein alternatives Unternehmen pro Tag vorgenommen. So kam nach GoGo am Montag am Dienstag die Firma Soundhound auf unsere Agenda. Soundhound kennen vielleicht die nicht mehr ganz jungen Semester als eine MusikerkennungsApp, die unter Musikbegeisterten in den frühen 10er Jahren des neuen Jahrtausends recht populär war. Mittlerweile hat sich das Unternehmen, auch mit den Möglichkeiten von KI, zu einem White Label Anbieter im Bereich Spracherkennung, vor allem auch im Automotive Bereich, gewandelt sowie Bereitstellung agentengestützter Datenverarbeitungs- und Analysesoftware mit konkret auf den jeweiligen Klienten zugeschneiderten Anwendungsbereichen entwickelt.

Diese Unternehmen ist ein gutes Beispiel dafür, welchen Shift die Technologieentwicklung im letzten Jahr genommen hat. War es in den letzten beiden Jahren die KI an sich, die als Produkt im Zentrum stand, so zeichnete sich dieser MWC durch „KI inside“ aus. Nicht die Technologie KI war wesentlich, sondern wie KI in Technologie integriert wird, um insgesamt zu besseren Ergebnissen zu kommen. Das ist ein entscheidender Unterschied, der, davon bin ich überzeugt, die Innovationen der kommenden Jahre massiv treiben wird.

Nach einem kurzen Lunchgespräch mit A1, wo ebenfalls der DNA und ganz allgemein das Thema Glasfaserbreitbandausbau zur Sprache kamen, ging es weiter zu ZTE, dem zweiten großen chinesischen Netzwerkausstatter. Auch hier sehr beeindruckend die technische Entwicklung ganz allgemein, auch hier alles im Zeichen von KI und auch hier zumindest schon die Weiche in Richtung 6G gestellt. Hans Neff hat uns sehr eindrücklich erklärt, wohin die Reise bereits heute geht. Besonders interessant waren für mich im Zusammenhang mit agentenbasierten Systemen in den Netzwerken die Frage der Agentensteuerung. Die Risiken, die sich hier ergeben können, sind nicht ganz ohne Belang und sollten wirklich gut durchdacht sein. Bemerkenswert, dass O-RAN für sich allein eigentlich kein entscheidendes Thema mehr zu sein scheint.

Den Abschluss des zweiten Tages bildete dann noch ein Treffen mit dem Gründer der Firma Rakuten aus Japan, die ganz bewusst auf O-Ran setzt und da auch in Deutschland bei 1&1 tätig ist. Interessant dabei die eigene Einschätzung von Rakuten zu O-RAN insgesamt und den möglichen Einsatzfeldern. Interessant auch, dass man sich mit dieser Technologie erhofft, eine Alternative zu den bestehenden europäischen Anbietern zu werden und dort, wo chinesische Anbieter wegen einer restriktiven High Risk Gesetzgebung eventuell ausfallen, in die aufgehende Lücke im Markt eintreten zu können. Das wird spannend werden.

Und schon wieder ein Tag vorbei. Bei einem kurzen Abstecher am BCG-Stand ergab sich vor der Heimkehr ins Hotel noch die Möglichkeit, eine Art Klassentreffen mit ein paar Kollegen aus meinem früheren Leben abhalten zu dürfen. Danke dabei an Rüdiger Köster, der das wie schon im Vorjahr organisiert hat.

Da auch am Mittwoch wieder früher Start angesagt war, ging es am Dienstag nach einem kurzen Spaziergang in der Altstadt mit Abendessen zu zweit sehr bald zurück in unser Hotel.

Mittwoch aufgrund kurzfristiger Terminkollision wieder getrenntes Programm von Stefan und mir. Während Stefan zu einer Betriebsbesichtigung außerhalb von Barcelona zum Satellitenbetreiber AST, einer Beteiligung von Vodafone, fuhr, ging es für mich zu einem kurzfristig anberaumten „bilateralen“ Meeting mit der Kommission. Im Anschluss dann noch ein Arbeitsgespräch mit der DTAG zum Thema DNA, bei dem ich mir die Position des größten europäischen Telekomkonzerns dazu erläutern lassen durfte.

Gleich im Anschluss gab es noch einen kurzfristig eingeschobenen Termin mit Nokia und Peter Wukovits, dem Konzernrepräsentanten in Österreich. Wir hatten dabei die Gelegenheit, über deren Sicht zu Wettbewerb, US-Markt und Einschränkungen in Asien zu diskutieren. Interessant der strategische Zugang von Nokia, stärker als zuvor auf Partnerschaften zu setzen und damit ein sehr breites Infrastrukturportfolio aufzubauen. Die Zusammenarbeit mit Nvidia scheint zu greifen. Damit decken sich auch die am Vormittag vom neuen CEO von Nokia gemachten Aussagen. Klar ist, dass Nokia genauso wie seine Wettbewerber den Infrastrukturbegriff, insbesondere auch im Zusammenhang mit AI, heute viele breiter definiert als noch vor einem Jahr und zwar weit über den klassischen Netzwerkausstatter hinaus, als den wir Nokia kannten.

Direkt von der Meetingsektion von Nokia ging es auf die andere Seite hinüber in die Halle 2, wo wir noch bei Ericsson eingeladen waren. Auch hier alles im Bereich AI und Agentic AI, die für die Netze der Zukunft von Bedeutung sein werden. Auch hier diskutierte ich die Frage über die Sicherheit dieser Agenten und über die Gefahr, dass wir bald vor einer Black Box stehen könnten, die macht, was sie für richtig hält, aber nicht wir. Es ist klar, dass das ein zentrales Thema für die Unternehmen ist, denn Sicherheit ist auch Produktreputation und vieles mehr, aber es bleibt hier noch vieles offen.

Sehr beeindruckend Ericssons Netzsystemlösung zum Thema Combat Forces und zivile Sicherheit – Dual Use vom Feinsten. Die Ausgangslage ist höchst simpel. Wir leben in Zeiten von K&K(Krieg und Krise) und dazu brauche es Kommunikation, um die richtigen Maßnahmen gezielt einsetzen zu können. K&K&K (Krieg, Krise und Kommunikation als Lösung der dadurch entstehenden Herausforderungen) ist somit die neue Weltformel. Da geht es zum einen um Panzer mit mobilen 5G-Sendeanlagen, die schnell und vor allem möglichst nahe an den Feind herankommen sollen, ohne dass es menschlichen Einsatz braucht und zum anderen um Feuerwehren mit dem gleichen Zweck, der Feind ist hier halt dann das Feuer. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, ist dieser Geschäftsbereich mittlerweile der margenstärkste des Konzerns mit hohen Umsatzzuwächsen.

Beeindruckend, was wir über 6G zu hören bekommen. Mit einem Blick auf die gezeigten Spielereien wird sehr schnell klar, warum alle von der Notwendigkeit reden, den Upload zu stärken. Das kann wirklich eine große Herausforderung für die Netze der Zukunft werden. Danke an Ericsson Österreich, dass sie uns die Möglichkeit für diese Einblicke gegeben haben.

Unseren letzten offiziellen Termin verbrachten wir bei einem US-Anbieter einer Plattform, die Servicenummern von Unternehmen weltweit managt. Twillio ist der Unternehmensname und besonders in den USA eine große Nummer. Auch hier ist der DNA ein wichtiges Thema, geht es doch darum, die durchaus komplexe und bürokratische europäische Nummernverwaltung zu vereinfachen. Wir werden uns das Thema mit unseren Expert:innen in der RTR genau ansehen. Bevor es dann nach Hause, ging statteten wir dem Stand der österreichischen Wirtschaft in Halle 7 noch einen kurzen Besuch ab, wo einige zukunftsträchtige Startups aus Österreich vertreten waren, wie beispielsweise "refurbed".

Kurz vor unserem Aufbruch zum Flughafen konnten wir noch das neueste Flagship Gerät von Honor bewundern, dass defacto ein Minikamera-Roboter für das Smartphone ist. Ob das die Zukunft ist, weiß ich nicht, faszinierend aber alleweil.

Es bleibt jedenfalls spannend und wir sind schon sehr neugierig, was 2027 bringt. Was wird weitergehen, was wird komplett out sein und was bleibt, wie es ist. Denn einer Sache bin ich mir sicher: Technologie und AI sind mit sehr vielen, sehr großen Risiken verbunden, aber nur Technologie und AI verbunden mit einem modernen, pragmatischen und zukunftsorientierten Regulierungsframework werden in der Lage sein, die akuten Probleme dieser Welt zu lösen. Wir freuen uns auf den MWC 2027!


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