Das 27. Salzburger Telekom-Forum beschäftigt sich heuer mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission zum sogenannten "Digital Networks Act" (DNA), der den bestehenden Rechtsrahmen für elektronische Kommunikation ablösen soll. Im Verlauf der beiden Veranstaltungstage werden einzelne Aspekte des DNA und damit zusammenhängende Themen näher erörtert.
Wir erwarten – unter anderem – folgende Beiträge: Von hoher Aktualität wird der Vortrag von Michał Kobosko sein, der im EU-Parlamentsausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) als Berichterstatter für den DNA-Vorschlag fungiert und Einblicke über zum derzeitigen Diskussionsstand im EU-Parlament gibt. Zuvor wird Renate Nikolay, Stellvertretende Generaldirektorin der DG CNECT, den DNA-Kommissionsvorschlag in das Gefüge des EU-Politikprogramms "Digitale Dekade" einordnen. Darüber hinaus wird sich ein Panel, das von Walter Peissl (Österreichische Akademie der Wissenschaften; KI-Beirat) moderiert wird, mit Wertschöpfungsmöglichkeiten und Business-Modellen im Zusammenhang mit elektronischen Kommunikationsdiensten beschäftigen. Unter anderen CEOs wird auch Walter Oblin (Generaldirektor der Österreichischen Post AG, "yelllow") dort mitdiskutieren. Des Weiteren wird Gabi Zgubic-Engleder (Leiterin Abteilung Konsumentenpolitik, Arbeiterkammer Wien) der Frage nachgehen, ob und gegebenenfalls wo Lücken im Verbraucherschutz in der digitalen Welt auszumachen sind. Mit Spannung erwarten wir auch die Ausführungen von Arno Spiegel (Bundeskanzleramt, Cybersicherheit und Krisenrechenzentrum), der über die österreichische Begleitgesetzgebung zur Cyberresilienz-Verordnung referieren wird.
Das 27. Salzburger Telekom-Forum wird von Vizekanzler Bundesminister Andreas Babler am 9. September 2026 vormittags eröffnet.
Das finale Programm wird Ende Juli hier zur Verfügung stehen.
Anmeldungen sind ab sofort unter veranstaltungen@rtr.at möglich.
(Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt.)