• Bereich
    Telekommunikation
  • Datum
    26.11.2020

Merkbarer Rückgang bei Roaming-Telefonaten und Roaming-SMS auch im 1. Quartal

RTR veröffentlicht Roaming Monitor mit Marktzahlen zum 1. Quartal 2020

Im 1. Quartal telefonierten die Österreicherinnen und Österreicher im EU-Ausland aktiv ‚nur‘ 97,5 Millionen Minuten, das sind um 1,3 Millionen Minuten weniger als im 1. Quartal 2019.

„Dieser Abwärtstrend bei Roaming-Gesprächen ergibt sich auch daraus, dass das klassische Telefonieren mittlerweile vielfach gerne durch Videotelefonie ersetzt wird“, gibt Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, Hintergrundinformationen zu den Zahlen aus dem soeben veröffentlichten RTR Roaming Monitor. „Nur andeutungsweise dürften die COVID-bedingten Reise-Einschränkungen das Roaming-Gesprächsvolumen bereits im 1. Quartal beeinflusst haben, hier werden wir erst im 2. und 3. Quartal deutlichere Auswirkungen sehen.“

Bei Roaming-SMS wird über die Quartale hinweg kontinuierlich ein deutlicher Rückgang festgestellt. Im 1. Quartal wurden nur mehr 6,5 Millionen Roaming-SMS verschickt. „Die zunehmende Nutzung von Messenger-Diensten sind die Killer der SMS“, sagt Steinmaurer und führt aus: „Vergleicht man das 1. Quartal 2019 mit dem 1. Quartal 2020, so stieg der Verbrauch des Roaming-Datenvolumens um 0,3 Petabyte auf insgesamt 2,3 Petabyte. Gründe für diesen Anstieg sind auch die verstärkte Nutzung von Videotelefonie und Messenger-Diensten.“

Der RTR Roaming Monitor enthält umfangreiche Informationen zu Entwicklungen von Verkehrsmengen, Nutzungsverhalten und Preisen. Er ist auf der Website der RTR unter https://www.rtr.at/de/inf/roaming-monitor-2020-2 veröffentlich. Die Daten zu den Grafiken sind im Open Data Bereich auf der Website der RTR abrufbar.