• Bereich
    Telekommunikation
  • Datum
    04.10.2019

Warnung: Ping-Anrufe von +882-Nummern – legen Sie auf und rufen Sie keinesfalls zurück

Rückrufe zur Satellitennummer +882 können hohe Kosten verursachen

Derzeit kommt es leider wieder einmal zu Ping-Anrufen. Ignorieren Sie Anrufe, die mit „+882“ beginnen. Denn das sind Anrufe, die von einem Satellitentelefon getätigt werden. „Legen Sie auf. Oder wenn Sie den Anruf verpasst haben, rufen Sie keinesfalls zurück“, warnt Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post. „Ein Anruf zu einem Satellitentelefon kann sehr teuer werden“, fügt Steinmaurer hinzu.


Was sind Ping-Anrufe?

Ping-Anrufe werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: „ping“) wieder abgebrochen. Wir sollen dazu verleitet werden zurückzurufen. Das kann bei einem solchen Rückruf zu durchaus hohen Kosten führen.


Wie kann ich mich vor Ping-Anrufen schützen?

Am besten sehen Sie die Ping-Anrufe gelassen. Heben Sie gar nicht erst ab und rufen Sie nicht zurück. Teilweise bieten heutige Smartphones (im Betriebssystem integriert oder mittels eigener Apps) die Möglichkeit, eingehende Telefonate mit bestimmten Nummern überhaupt zu unterdrücken. Sollten Sie wiederholt Ping-Anrufe erhalten, wäre dies eine mögliche Abwehrmaßnahme.


Rufnummern-Missbrauch unter rufnummernmissbrauch.at melden

Weitere Rufnummernbereiche, die missbräuchlich verwendet werden, finden Sie unter rufnummernmissbrauch.at. Dort finden Sie auch ein Formular, mit dem Sie uns verdächtige Nummern melden können. Das ermöglicht es uns, die Liste der betroffenen Vorwahlen immer aktuell zu halten, rechtzeitig Ping-Wellen zu erkennen und die Bevölkerung zu informieren.


Über die RTR

Die „Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH“ (RTR) steht zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Ihre Kernaufgaben sind die Förderung des Wettbewerbs im Rundfunk-, Telekommunikations- und Postmarkt sowie die Erreichung der im KommAustria- und Telekommunikationsgesetz definierten Ziele. Sie wird von zwei Geschäftsführern geleitet und ist in die beiden Fachbereiche „Medien“ (Oliver Stribl) sowie „Telekommunikation und Post“ (Klaus M. Steinmaurer) gegliedert. Als Geschäftsstelle unterstützt sie die Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria), die Telekom-Control-Kommission (TKK) und die Post-Control-Kommission (PCK). Mit den von ihr verwalteten Fonds fördert die RTR Projekte im Rundfunk- und Medienbereich. Außerdem bietet die RTR in beiden Fachbereichen außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren an, auch mit ihren staatlich anerkannten Verbraucherschlichtungsstellen.

Weitere Informationen unter www.rtr.at