• Bereich
    Telekommunikation
  • Datum
    09.02.2026

RTR warnt anlässlich des Safer Internet Days vor Betrugs-Anrufen und Betrugs-SMS

"Der Safer Internet Day regt mit seinem diesjährigen Motto ‚AI and me. In an artificial relationship‘ zum Nachdenken an: Wie breit ist eigentlich bereits das Spektrum von ‚künstlichen‘ Beziehungen, die wir eingehen? Die Liste wird täglich länger: Wir nutzen Fahrerassistenzsysteme in Autos, Smart Home Geräte, Fitnesstracker, die Gesundheitsdaten verarbeiten, personalisierte Empfehlungen bei Streamingdiensten und vieles mehr", sagt Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post und ergänzt, "dort, wo fortschrittliche digitale Technologien zum Einsatz kommen, lauern auch Risken, wie beispielsweise Meldungen über Betrugsversuche mittels Anrufe oder SMS zeigen."

Betrügereien im Netz werden zusehends ausgefeilter und realitätsnäher

Im Jahr 2025 verzeichnete die Meldestelle für Rufnummernmissbrauch 31.888 Beschwerden zu Betrugsversuchen mittels Anrufen, SMS und Messengerdiensten, insgesamt um rund 5 Prozent mehr als 2024. "Die Betrugsversuche werden mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz immer perfekter. Die Zeiten, in denen man beispielsweise betrügerische SMS an Formulierungsfehlern leicht erkennen konnte, sind endgültig vorbei. Wir alle können Opfer eines Betrugs werden. Dahinter stehen meist international operierende Netzwerke, gegen die man in der Regel keine Handhabe hat", führt Steinmaurer aus und weist darauf hin, "die besten Schutzmaßnahmen sind eine große Portion Vorsicht und Plausibilitätschecks, wenn Anrufe, SMS oder Chatnachrichten verdächtig erscheinen."

Bereits rund 1.900 Beschwerden zu Betrugs-SMS im heurigen Jahr

Gerade der Faktor "Zufall" kann ein williger Helfer der Betrüger sein, beispielsweise bei Kontaktaufnahmen, die man vielleicht gerade erwartet oder die zu einer "Vorgeschichte" passen: Wer z.B. tatsächlich gerade seine Bankomatkarte verloren hat, wird eher geneigt sein, auf eine SMS seiner vermeintlichen Hausbank zu reagieren, die über angebliche verdächtige Kontotransaktionen informiert. "Geben wir dem Betrug im Internet keine Chance, indem wir allem, was uns im Netz persönlich betrifft, immer mit einer gesunden Portion Misstrauen gegenüberstehen", so Steinmaurer abschließend.

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