Die Jahresstudie „Genderbalance in der Sportberichterstattung 2024/2025“ zeigt, dass die Sichtbarkeit von Frauen im österreichischen Sport steigt, aber strukturell weiterhin deutlich hinter der von Männern zurückbleibt. Rund fünf Jahre nach einer Ersterhebung wurde die Studie erneut auf Initiative von exploristas – Österreichs Initiative für Sichtbarkeit und Vielfalt von Frauen im Sport – vom Institut MediaAffairs durchgeführt und am 21. April im Wiener Haus des Sports der Öffentlichkeit vorgestellt.
Auftraggeberin der Follow-up-Studie ist erneut die RTR Medien. Neue Partner sind die Bundes-Sportorganisation Sport Austria und die Österreichischen Lotterien mit win2day.
Für die Studie wurden über einen Zeitraum von zwölf Monaten rund 40.000 Beiträge aus Print, TV, Social Media und Mediatheken quantitativ und qualitativ analysiert. Das Ergebnis daraus zeigt, dass der österreichische Sportdiskurs nach wie vor stark männlich geprägt ist. Zwar ist der Frauenanteil in der Sportberichterstattung im Vergleich zur Vorgängerstudie leicht gestiegen. Dennoch bleibt die mediale Darstellung weit von einer 50:50-Abbildung und damit von einer Genderbalance in der Sportberichterstattung entfernt.
Die erste Untersuchung mit dem Titel "Genderbalance in der Sportberichterstattung?" erschien am 16. Dezember 2021 und ist ebenfalls auf der Website der RTR veröffentlicht: https://www.rtr.at/Studie_Genderbalance_Sportberichte
Die für die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) mit der Erstellung der Studie "Genderbalance in der Sportberichterstattung 2024/2025" entstandenen Gesamtkosten werden mit 46.817 EUR Euro (netto) bekanntgegeben.