• Bereich
    Fernsehfonds Austria
  • Datum
    11.12.2020

TV-Tipp: „Waidmannsdank“- ein Landkrimi Kärnten (15. Dezember, 20.15 Uhr, ORF 1)

Ein Mord wie bei Wilhelm Busch, mit u.a. Pia Hierzegger, Jutta Fastian und Robert Stadlober. Ein FERNSEHFONDS-Förderprojekt.

Oberinspektorin Acham (links, Pia Hierzegger), Polizistin Schober (Jutta Fastian)
Oberinspektorin Acham (l., Pia Hierzegger), Polizistin Schober (Jutta Fastian), © ORF/Mona Film/Tivoli Film/Helga Rader

Der tödliche Sturz eines Dorfbewohners von einem Jagdhochstand lässt noch einmal so etwas wie Leben in einer kleinen Gemeinde im Süden Kärntens aufflackern. Die meisten Einwohner sind abgewandert, die Verbliebenen widmen sich überwiegend der Jagd. Jeder kennt jeden und die Dorfpolizisten (Jutta Fastian, Peter Raffalt) nimmt niemand so richtig ernst, bis die beiden herausfinden, dass eine Sprosse der Hochstandleiter angesägt war. Der vermeintliche Unfall war ein Mord – eine Erkenntnis, die ein weiteres Attentat, diesmal auf Bauer Guggenbauer junior (Robert Stadlober), und die Ankunft der Oberinspektorin Acham (Pia Hierzegger) aus Klagenfurt nach sich zieht. Die Beamtin aus der großen Stadt zerrt nach und nach dunkle Machenschaften und düstere Familienfehden ins Licht der Ermittlungen. Nichts bleibt, wie es war und bald verdächtigt jeder jeden.

Fünf Jahre mussten Landkrimi-Fans auf einen zweiten Film der Reihe aus Kärnten warten. Wie schon im ersten Kärntner Landkrimi („Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“, 2015) spielt auch „Waidmannsdank“ in einer kleinen, aussterbenden Gemeinde, in der jedes Leben öffentlich ist und wo umso mehr im Verborgenen geschieht.

Die vom FERNSEHFONDS AUSTRIA geförderte Produktion „Waidmannsdank“ wurde von Wiener MONA FILM und Münchener Tivoli Film im Herbst 2019 im Süden Kärntens u.a. in den Orten Obervellach und Kolbnitz im Bezirk Spittal an der Drau gedreht. Regisseur Daniel Prochaska steigt damit in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Andreas, der 2015 den ersten Kärntner Landkrimi inszenierte.

„Waidmannsdank“ ist am 15. Dezember um 20.15 Uhr auf ORF 1 zu sehen.

Ein Foto der Produktion steht am Seitenende zum Download zur Verfügung. 

Über den FERNSEHFONDS AUSTRIA

Der FERNSEHFONDS AUSTRIA, eingerichtet beim Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien), ist die größte Förderstelle für Fernsehproduktionen in Österreich. Das von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Budget beträgt jährlich 13,5 Mio. Euro. Weitere Informationen über den FERNSEHFONDS AUSTRIA und Fördervoraussetzungen unter www.fernsehfonds.at.