Ausgangspunkt sind die Risiken des jeweiligen Dienstes, zum Beispiel lange Nutzungsdauer, Suchtpotenzial bestimmter Features oder das Risiko, von Fremden kontaktiert, belästigt oder erpresst zu werden. Die Anbieter müssen überlegen, welche wirksamen Maßnahmen diese Risiken eindämmen, ohne die Rechte der Nutzer:innen – insbesondere das Recht auf digitale Teilhabe und die Meinungsäußerungsfreiheit – zu verletzen.
Die Leitlinien sehen als konkrete Maßnahmen vor allem „Safety by Design“ (Schutz durch Gestaltung) vor. Das bedeutet zum Beispiel, dass Standardeinstellungen keine Push-Nachrichten oder Kontaktaufnahmen durch Fremde erlauben sollen, außer Nutzer:innen aktivieren dies selbst.
Ziel der Leitlinien ist ein sicheres, faires und inklusives digitales Umfeld für Kinder und Jugendliche. Dazu gehört auch, dass wichtige Informationen über Funktionen und Features klar und leicht verständlich dargestellt werden. Besonders im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist es wichtig, dass Nutzer:innen erkennen, wenn sie mit KI-Chatbots kommunizieren, und verstehen, wie sich diese von menschlichen Interaktionen unterscheiden.
Hier könnt ihr euch die Leitlinien durchlesen