Alle Plattformen (z.B. soziale Medien, Livestreaming-Plattformen oder manche Spiele) haben einen Button wie „Melden“ oder „Report“.
Vielleicht wird dein eigener Post gelöscht oder dein Account gesperrt und du findest das unfair, oder die Plattform reagiert nicht auf deine Meldung. Dann sind Plattformen verpflichtet eine Beschwerdemöglichkeit anzubieten. Das funktioniert meistens per Email oder ein entsprechendes Beschwerdeformular auf der Plattform.
Wenn die Plattform dir nicht weiterhilft oder dich ignoriert, kannst du den Kontakt zu einer Streitbeilegungsstelle aufnehmen. Diese Stelle vermittelt zwischen dir und der Plattform und kann dich dabei unterstützen eine für beide Seiten akzeptable und sachgerechte Lösung zu finden.
Achtung: In bestimmten Fällen kann die Streitbeilegungsstelle nur von Personen ab 18 Jahren oder mit Zustimmung deines gesetzlichen Vertreters eingeschaltet werden. Am besten besprichst du das Thema vorher mit einer erwachsenen Vertrauensperson.
Zur Streitbeilegungsstelle
Die KommAustria ist eine unabhängige Behörde in Österreich.
Sie wacht darüber, dass die geltenden Regeln im Internet und bei Medien eingehalten werden. Außerdem achtet sie darauf, dass der DSA befolgt wird.
Mehr Informationen über den „Koordinator für Digitale Dienste“ findest du hier.
Das sind Organisationen mit Fachwissen, die deshalb sehr gut darin sind, zu erkennen, ob etwas im Internet verboten oder gefährlich ist. Dazu gehören beispielsweise bedrohliche Inhalte, Hass-Nachrichten gegen andere Menschen oder die Kinder gefährden.
Welchen Vorteil haben sie?
Wenn diese Organisationen einen Inhalt melden, muss sich die Plattform besonders schnell darum kümmern.
Ist das für mich wichtig?
Wenn du mit einer Meldung nicht weiterkommst oder Beratung brauchst, weil du nicht weißt, welche Inhalte wirklich verboten sind, kannst du Kontakt zu ihnen aufnehmen.
Wo gibt es mehr Infos?
Weitere Informationen findest du über den angegebenen Link.
Eine Übersicht über die wichtigsten Regelungen für den digitalen Jugendschutz findest du auf dieser Seite:
Link
Sehr große Plattformen müssen auch aufpassen bei
In Krisen (z. B. Pandemie, Krieg) können sie zu schnellen Maßnahmen verpflichtet werden.
Forscher dürfen teilweise Daten untersuchen, um Risiken besser zu verstehen. Mehr Informationen