FERNSEHFONDS TV-Tipps: Alpenwunder und Krimispannung im Juli
Von spektakulären Naturlandschaften und seltenen Tierarten bis zu einem mysteriösen Kriminalfall: Diese vom FERNSEHFONDS AUSTRIA geförderten Produktionen bieten abwechslungsreiche Fernsehabende im Juli.
© links: ORF/Interspot/Rudolf Diesel, rechts: ORF/Superfilm
© ORF/Interspot/Rudolf Diesel
Mit zwei vom FERNSEHFONDS AUSTRIA geförderten „Universum“-Dokumentationen lädt die ORF-Sommerreihe Wunderwelt der Alpen im Juli zu einer Entdeckungsreise durch außergewöhnliche österreichische Naturlandschaften ein. Die Filme führen in die faszinierende Welt des Toten Gebirges und auf Wanderschaft mit Hermann Maier durch die Zillertaler Alpen. Gezeigt wird die beeindruckende Vielfalt von Fauna und Flora dieser alpinen Lebensräume.
Das Tote Gebirge – Wunderwelt des Lebens
Karg, felsig und auf den ersten Blick lebensfeindlich: Das Tote Gebirge zählt zu den eindrucksvollsten Hochplateaus Österreichs. Doch hinter der rauen Fassade verbirg sich eine überraschend vielfältige Welt. Die Dokumentation nimmt das Publikum mit in eines der größten Karstgebiete Mitteleuropas und zeigt, wie Tiere und Pflanzen die besonderen Bedingungen dieser einzigartigen Landschaft für sich nutzen. Zwischen unterirdischen Wasserläufen, Höhlensystemen und weitläufigen Hochflächen haben zahlreiche Arten einen Rückzugsraum gefunden. Gleichzeitig erzählt der Film von den geologischen Kräften, die das Gebiet über Millionen von Jahren geformt haben, und von der engen Verbindung zwischen Natur und Mensch in dieser außergewöhnlichen Alpenregion. Die Dokumentation entstand als Koproduktion von Interspot Film und ORF in Zusammenarbeit mit ZDF/ARTE und ORF-Enterprise. Gefördert wurde die Produktion vom FERNSEHFONDS AUSTRIA.
Sendetermine:
- Dienstag, 14. Juli 2026, 20:15 Uhr auf ORF 2
- Wiederholung: Mittwoch, 15. Juli 2026, 12:00 Uhr auf ORF 2
Mit Hermann Maier durch die Zillertaler Alpen
Zum Abschluss der Sommerreihe erkundet Skilegende Hermann Maier die Zillertaler Alpen. Gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Naturkenner:innen begibt er sich auf die Spur verborgener Naturschätze und erhält Einblicke in aktuelle Forschungs- und Artenschutzprojekte in einer der faszinierendsten Hochgebirgsregionen Österreichs. Die Dokumentation führt zu verborgenen Naturschätzen, begleitet die Wiederansiedelung bedrohter Tierarten und zeigt, wie sich Flora und Fauna an die Herausforderungen des alpinen Lebensraums anpassen. Auf seinem Weg trifft Hermann Maier unter anderem auf Bergsteigerlegende Peter Habeler und weitere Expertinnen und Experten, die neue Perspektiven auf eine Region eröffnen, die weit mehr zu bieten hat als ihre bekannten Wintersportgebiete.
Sendetermine:
- Dienstag, 21. Juli 2026, 20:15 Uhr auf ORF 2
- Wiederholung: Dienstag, 21. Juli 2026, 01:50 Uhr auf ORF 2
Landkrimi: Der Schutzengel am Dienstag, 28. Juli 2026, 20:15 Uhr auf ORF 1
© ORF/Superfilm
Ein Todesfall ohne erkennbares Motiv, kaum verwertbare Spuren und eine Reihe offener Fragen: Der LandKrimi „Der Schutzengel“ führt ins Waldviertel, wo ein vermeintlicher Badeunfall die Ermittler vor ein komplexes Rätsel stellt. Kommissar Paul vom LKA Niederösterreich stößt bei seinen Nachforschungen auf ein Geflecht aus alten Geheimnissen, persönlichen Verbindungen und ungeklärten Ereignissen aus der Vergangenheit. Unterstützung erhält er vom Polizisten Martin, der selbst eine Verbindung zu dem Fall hat und dadurch zunehmend in dessen Sog gerät.
Vor der eindrucksvollen Kulisse des Waldviertels entfaltet sich ein atmosphärischer Krimi, der Spannung mit regionalem Kolorit verbindet. Schritt für Schritt führt die Geschichte in ein Geflecht aus lang gehüteten Geheimnissen, persönlichen Schicksalen und verdrängten Ereignissen der Vergangenheit. Je tiefer die Ermittlungen reichen, desto deutlicher wird, dass hinter dem vermeintlichen Unglücksfall weit mehr steckt als zunächst angenommen. In den Hauptrollen sind unter anderem Fritz Karl, Michael Steinocher und Nicole Heesters zu sehen. „Der Schutzengel“ entstand als Koproduktion von ORF, ZDF und Superfilm und wurde vom FERNSEHFONDS AUSTRIA gefördert.