• Bereich
    KommAustria
  • Kategorie
    Frequenzen
  • Datum
    03.12.2025
  • Unterkategorie
    Fernmelderechtliche Bewilligung/Änderung
  • Partei(en)
    Antenne Salzburg GmbH#Radio Eins Privatradio Gesellschaft m.b.H.
  • GZ
    2025-0.338.633-8-A

Bewilligung zur Errichtung und zum Betrieb der Funkanlagen „BRAMBERG (Wildkogel) 90,2 MHz“ und „S MICHAEL LUNG 2 (Aineck) 102,5 MHz“ zur Erweiterung des Versorgungsgebietes „Stadt Salzburg 106,6 MHz, Flachgau und Teile des Innergebirgs“

1. Die KommAustria hat der Antenne Salzburg GmbH gemäß § 10 Abs. 1 Z 4 iVm § 12 PrR-G iVm § 13 Abs. 7 Z 1 und Abs. 9 TKG 2021 die in den Beilagen 1. und 2. beschriebenen Übertragungskapazitäten „BRAMBERG (Wildkogel) 90,2 MHz“ und „S MICHAEL LUNG 2 (Aineck) 102,5 MHz“ zur Erweiterung ihres mit Bescheid der KommAustria vom 30.08.2022, KOA 1.411/22-011, zuletzt geändert mit Bescheid der KommAustria vom 15.10.2024, KOA 1.411/24-003, zugeteilten Versorgungsgebietes „Stadt Salzburg 106,6 MHz, Flachgau und Teile des Innergebirgs“ zugeordnet.

Der Name des Versorgungsgebietes lautet nunmehr „Stadt Salzburg 106,6 MHz, Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau“. Das Versorgungsgebiet umfasst die Stadt Salzburg sowie Teile der Bezirke Gmunden, Hallein, Liezen, Salzburg-Umgebung, Sankt Johann im Pongau, Vöcklabruck, Zell am See und weite Teile des Flachgaues sowie nunmehr auch Teile des Bezirks Tamsweg, soweit diese mit den zugeordneten Übertragungskapazitäten versorgt werden können.

2. Der Antrag der Radio Eins Privatradio Gesellschaft m.b.H. auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 71 Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 (AVG), BGBl. Nr. 51/1991 idF BGBl. I Nr. 50/2025, gegen die Versäumung der in der Ausschreibung der KommAustria vom 18.06.2025 bestimmten Frist, wurde gemäß § 71 AVG iVm § 13 Abs. 2 PrR-G als unzulässig zurückgewiesen.

3. Der Antrag der Radio Eins Privatradio Gesellschaft m.b.H. auf Zuordnung der Übertragungskapazitäten „BRAMBERG (Wildkogel) 90,2 MHz“ und „S MICHAEL LUNG 2 (Aineck) 102,5 MHz“ zum Ausbau der Versorgung der bundesweiten Zulassung wurde gemäß § 13 Abs. 2 iVm § 12 Abs. 2 PrR-G als verspätet zurückgewiesen.

Der Bescheid ist rechtskräftig.

Hinweis: Das Format des veröffentlichten Bescheides entspricht nicht dem Original.

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