• Bereich
    KommAustria
  • Kategorie
    Infrastrukturregulierung und Zugang
  • Datum
    12.07.2013
  • Unterkategorie
    Marktanalysen
  • Partei(en)
    Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG und ORS com GmbH & Co KG (gemeinsam ORS), ATV Privat TV GmbH & Co KG
  • GZ
    KOA 6.300/13-025

Feststellung der marktbeherrschenden Stellung der ORS auf dem Vorleistungsmarkt "Zugang zu Sendeanlagen und die digitale terrestrische Übertragung von TV-Signalen zum Endkunden" und Auferlegung spezifischer Verpflichtungen

Die KommAustria hat gemäß § 37 Abs. 2 Telekommunikationsgesetz 2003 (TKG 2003), BGBl. I Nr. 70/2003 idF BGBl. I Nr. 50/2010, iVm § 133 Abs. 12 TKG 2003 idF BGBl. I Nr. 102/2011, festgestellt, dass die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG gemeinsam mit der ORS comm GmbH & Co KG (gemeinsam als „ORS“ bezeichnet) auf dem Vorleistungsmarkt „Zugang zu Sendeanlagen und die digitale terrestrische Übertragung von TV-Signalen zum Endkunden“ gemäß § 1 Z 3 der Rundfunkmarktdefinitionsverordnung 2009, KOA 6.300/09-001 (RFMVO 2009), über beträchtliche Marktmacht verfügt. Es wurden folgende Verpflichtungen auferlegt:

- Gewährung nicht diskriminierenden, entbündelten Zugangs,
- Orientierung der Entgelte an den Kosten effizienter Leistungsbereitstellung,
- Entgeltkontrolle,
- Nicht-Diskriminierung,
- Getrennte Buchführung,
- Veröffentlichung eines Standardangebots.

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Erkenntnis vom 13.08.2014, W194 2000240-1 und W194 2010751-1, die Beschwerde der Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG und der ORS com GMbH & Co KG als unbegründet abgewiesen.

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