Presseförderung

AUSSERORDENTLICHE FÖRDERMASSNAHMEN FÜR MEDIENINHABER VON TAGESZEITUNGEN:
Zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Krisensituation auf die Einnahmensituation im Bereich der Printmedien wurde mit dem sogenannten 4. COVID-19-Gesetz (BGBl. I Nr. 24/2020) eine außerordentliche Fördermaßnahme für Medieninhaber von TAGESZEITUNGEN geschaffen. 
Die Fördermaßnahme sieht eine finanzielle Unterstützung für TAGESZEITUNGEN mit einem einmaligen Betrag von 3,25 Euro pro Exemplar der anhand des Jahres 2019 ermittelten durchschnittlichen Druckauflage vor (§ 12b PresseFG 2004 idgF). 
Förderansuchen können bis 03.05.2020  elektronisch über das ePortal bei der KommAustria eingebracht werden und haben geeignete Nachweise über die Höhe der Druckauflage zu enthalten.

ERHÖHUNG DER VERTRIEBSFÖRDERUNG FÜR TAGES- UND WOCHENZEITUNGEN - KEINE NEUERLICHE ANTRAGSTELLUNG NOTWENDIG!
Mit dem 4. COVID-19-Gesetz (BGBl. I Nr. 24/2020) wurde außerdem die Erhöhung der Vertriebsförderung für TAGES- UND WOCHENZEITUNGEN gemäß Abschnitt II PresseFG 2004 beschlossen. 
Die Frist zur Einbringung von Ansuchen um Vertriebsförderung im Jahr 2020 ist gemäß § 3 Abs. 1 PresseFG 2004 mit 31.03.2020 ABGELAUFEN. 
Da es sich um eine Aufstockung der Fördermittel bei gleichbleibenden Fördervoraussetzungen handelt, ist KEINE WEITERE Antragstellung für die erhöhte Vertriebsförderung notwendig noch möglich. 

Das Presseförderungsgesetz 2004 sieht neben der Vertriebsförderung für Tages- und Wochenzeitungen (Abschnitt II) und einer besonderen Förderung für zur Erhaltung der regionalen Vielfalt der Tageszeitungen (Abschnitt III) eine Reihe von Maßnahmen vor, die unter der Bezeichnung Qualitätsförderung und Zukunftssicherung im Abschnitt IV zusammengefasst sind.

Zielgruppen dieser Förderungen sind neben den Verlegern von Tages- und Wochenzeitungen auch Vereinigungen der Journalistenausbildung, Presseklubs, Forschungsprojekte auf dem Gebiet des Pressewesens und Vereinigungen, die sich die Leseförderung zum ausschließlichen Ziel gesetzt haben.

Die Förderung einer repräsentativen Einrichtung der Selbstkontrolle im Bereich der österreichischen Presse ist ebenfalls im Presseförderungsgesetz 2004 vorgesehen.

Förderungsvoraussetzungen:

Die Förderungsvoraussetzungen sind aus dem Presseförderungsgesetz 2004 und den in Ausführung dazu von der Kommunikationsbehörde Austria (kurz: KommAustria) erlassenen Richtlinien ersichtlich.

Einreichfrist:

Förderansuchen können ausschließlich innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Jahres bei der KommAustria eingebracht werden.

Einreichungsunterlagen:

Formulare, Belegexemplare, Verlagsaufzeichnungen, Bestätigung der Auflagezahlen, Statuten und Mitgliederverzeichnis, Projektunterlagen, Tätigkeitsnachweis, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Rechnungsabschluss.

Entscheidung:

Die Entscheidung über die Zuteilung der Förderungsmittel trifft die KommAustria. Davor hat sie ein Gutachten der Presseförderungskommission über das Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen einzuholen.

Auszahlung:

Die Auszahlung der Förderung erfolgt in zwei gleich hohen Teilbeträgen, wobei der zweite Teilbetrag spätestens im November ausbezahlt wird.

Kontakt:

RTR-GmbH / KommAustria
Presse- und Publizistikförderung
Mariahilferstraße 77-79
1060 Wien

Mag.a Brigitte Zauner-Jelemensky
Mariahilfer Straße 77-79
1060 Wien
Tel.: +43 (0) 1 58058-157
Fax: +43 (0) 1 58058-9157
E-Mail: brigitte.zauner-jelemensky@rtr.at

Dagmar Rosenberger
Mariahilfer Straße 77-79
1060 Wien
Tel.: +43 (0) 1 58058-162
Fax: +43 (0) 1 58058-9162
E-Mail: dagmar.rosenberger@rtr.at